Der Begriff "Akupunktur "kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt die "Nadel" (=acus) und das "Stechen" (= punctio). Die Akupunktur ist eine Behandlungsform der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den Meridianen angeordnet sind. Meridiane nennt man in der chinesischen Medizin Kanäle, in denen die Lebensenergie fließt. Durch das Einstechen der Nadel wird dieser Energiefluß beeinflußt.

Anhand einer ausführlichen Diagnose, die den Gemütszustand, Puls, Schleimhautfarbe und schmerzempfindliche Akupunkturpunkte umfaßt, wird der Gesundheitszustand bzw. Energiehaushalt des Pferdes beurteilt. Das heisst, es kann ein Energiemangel aufgespürt werden, bevor überhaupt ein Krankheitsbild offensichtlich wird.

Die Einsatzgebiete der Akupunktur der letzten Jahre waren:

- Verspannungen der Muskulatur und/oder des Nervengerüsts
- Fertilitätsstörungen
- Gurtzwang
- Lahmheiten, Paresen, Bewegungsanomalie
- Atemwegsinfektionen, allergischer Husten
- Magen- und Darmprobleme / Diarrhoe = Durchfall
- Verhaltenstörungen
- Schlechte Muskelzubildung
- übermäßiges Schwitzen

- ataktische Störungen und Hinterhands- und Blasenlähmung nach einer Herpesinfektion